Selbstnutzung für E-Auto – Haushalt – Wärmepumpe

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    Beiträge
  • #611 Antworten
    Paul
    Gast

    Mein Vorschlag wäre weitere Einspeisung ins Netz ohne Vergütung. Menge wird wie bisher im Einspeiszähler erfasst. Der verbrauchte Strom kann dann bis zu einem prozentualen Anteil kostenlos wieder genutzt werden z.B. 1. hochprofitabel für das E-Auto in der Garage, 2. Haushalt, 3. Wärmepumpe. Der noch festzulegende prozentuale Anteil für den Bezug erfolgt kostenlos, darüber hinaus Abrechnung wie bisher. Der Vorteil wäre es müssten keine Speicheranlgen installiert werden da der Speicher dann das Netz ist. Dies wäre meines Erachtens die praktikabelste Lösung und es könnte alles so weitergeführt werden wie bisher. Es ist dann lediglich ein Abrechnungsproblem was ja vom Computer automatisch erledigt wird.

    #613 Antworten
    Winfried Schenk (SFV-Mitglied)
    Gast

    Herr Paul ich finde als PV-Anlagenbetreiber sollten wir etwas mehr Verantwortung übernehem.
    Warum?
    Zeitliche Verschiebung von elektrischer Leistung ist nur mit Speichern möglich. Doch Stromleitungen können elektrische Leistung nur örtlich verschieben. Das erklärt uns ganz genau Herr von Fabeck Europäischer Netzverbund ersetzt keine Langzeit-Stromspeicher

    Vorsicht ist geboten bei Angeboten die, wie von Ihnen dargestellt, Überschusstrom ins Öffentliche Netz einspeisen möchten und bei Bedarf wieder zurück holen möchten.
    Warum?
    Das erklärt Susanne Jung in Ihrem Beitrag E.ON-Solarcloud: Nebelkerze für die Energiewende? sehr gut.

    Ich bitte Sie Ihren Vorschlag nochmals zu überlegen.

    Mit sonnigen Grüßen
    Winfried Schenk
    Mitglied im Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. – Infostelle Nordbayern

    Bitte Spenden Sie für die Klimaklage des SFV.

    #623 Antworten
    Frank Thole
    Gast

    Nach dem Auslaufen der Förderung liegt der Focus sicher auf dem Eigenverbrauch.
    Um eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote zu erreichen wird man um eine Speicherung
    nicht herum kommen. Neben der Batterielösung sollte auch über eine thermische Speicherung
    nachgedacht werden, immerhin ist der Wärmeverbrauch im Gebäude in der Regel deutlich höher
    als der Stromverbrauch und die Speicherkapazität in Wärmespeichern deutlich höher als
    in den üblichen Batterien. Wenn der Einsatz einer Wärmepumpe nicht möglich sind auch
    über direkte Heizelemente sinnvolle Produkt zur dezentralen Reduzierung fossilen Energieverbrauches
    von „überschüssigen PV-Strom“. Die Einspeisevergütung wird nach 20 Jahren deutlich unter den
    Wärmegestehungskosten von Öl und Gas liegen.
    Beispielprodukte gibt es schon heute: siehe z.B. https://www.tuxhorn.de/index.php?id=170
    Optimiert auf die Nachrüstung bei vorhandenen PV-Anlagen und an vorhandene Wärme(Puffer)-Speicher

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