EEG Leistungsklassen – Teil 1

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    Ulrich Böke
    Gast

    Wir brauchen das EEG auch in Zukunft, weil es sich in den Jahren 2004 – 2012 als das wirksamste Instrument für die Energiewende weltweit erwiesen hat und weil es den fairsten Ausgleich zwischen Investoren in erneuerbare Energien auf der einen Seite und Nutzern auf der anderen Seite ermöglicht.
    Das EEG definiert die Vergütung des eingespeisten Solarstroms in Abhängigkeit von der Nennleistung einer Solarstromanlage. Seit 2012 betragen die vier Leistungsklassen des EEG 0 – 10 kW, 10 kW – 40 kW, 40 kW – 750 kW sowie 750 kW – 10 MW per Ausschreibung seit 2016. Die Leistungsklasse bis 10 kW ist nicht mehr zeitgemäß und sollte auf mindestens 16 kW erweitert werden. Dies begründe ich wie folgt.
    Diese Leistungsklasse deckt Solarstromanlagen mit einem oder zwei Strings ab, die überwiegend auf Wohngebäuden, kirchlichen und kleinen öffentlichen Gebäuden installiert werden sowie idealerweise in Ost-West Ausrichtung mit zwei Teilanlagen. Ein String enthält bis zu 20 Standard Solarmodule zu je 60 Zellen. Heute haben Solarmodule einen Modulwirkungsgrad von bis zu 21 %. Dies entspricht einer Nennleistung von 360 W bei einem Standardmodul.
    Für die Definition der zukünftigen unteren EEG Leistungsklasse wird vorgeschlagen, dass diese Leistungsklasse bis zu 2x 20 Standardmodule mit einem Modulwirkungsgrad von bis zu 23 % berücksichtigt entsprechend einer Nennleistung von bis zu 400 W je Modul. Dies berücksichtigt dann Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 16 kW.
    Parallel hierzu schlage ich vor, die Bagatellgrenze für die Befreiung des selbstverbrauchten Solarstroms von der reduzierten EEG Umlage auf 16 MWh (16.000 kWh) im Jahr anzuheben.

    #664 Antworten
    Susanne Jung
    Gast

    Interessante Ansicht.

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Antwort auf: EEG Leistungsklassen – Teil 1
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